Ich bin mittlerweile gegen die Nervenwasseruntersuchung.
Sie ist nur noch einmal eine Bestätigung für eine Diagnose,
die schon steht, wenn der Arzt sich mit Demenzen auskennt
und was in der Regel in einer Facharztpraxis für Neurologie
oder in einer Memory-Clinic / Ambulanz der Fall ist.
Bei meiner Ma haben wir es damals machen lassen, obwohl eigentlich zu 99% feststand,
dass sie Alzheimer hat. Es ist kein leichter Eingriff, es tut weh, auch wenn sie eine Periduralanästhesie
bekommen hat - das Spritzen allein ist schon gemein.
Nach der Entnahme sollte sie 48 Stunden liegen, was ihr nicht möglich war,
der Antrieb zu groß, das Verständnis dafür nicht vorhanden.
Ergo - sie hat heftige Kopfschmerzen bekommen.
Alles in allem: Sie hat den Eingriff nicht verstanden und er hat nur bestätigt, was schon klar war
und es war alles andere als angenehm für sie.
Aber wir, die Familie, wollten Sicherheit - jetzt im Nachhinein bräuchte ich sie nicht mehr.
Natürlich fällt es mir im Nachhinein leichter, die Diagnose von damals zu akzeptieren.
Trotzdem wünschte ich mir, ich hätte damals nicht so einen Stress damit gehabt...
Die Entscheidung, ob oder ob nicht ist doch keine leichte.
Ich fürchte, dass ich mit meinem Beitrag nicht gerade dazu beitragen werde.
Liebe Grüße
Jelly
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Wer über das Schicksal nicht lachen kann, hat den Witz nicht verstanden.
G.D. Roberts
Werde, der du bist.
F.Nietzsche
Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird;
aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg