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 Nervenwasseruntersuchung

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Biggi
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BeitragThema: Nervenwasseruntersuchung   Di Sep 21, 2010 2:14 pm    © Biggi

Diagnostisch hat sich bewährt, eine Untersuchung des Nervenwassers im Gehirn vornehmen zu lassen.

Mit 90 %iger Sicherheit lässt sich dadurch feststellen, ob eine Alzheimererkrankung vorliegt.

Und zwar 2 Jahre bevor massive Symptome sichtbar werden.

9 von 10 Patienten würden sich im Zweifel für eine solche Untersuchung entscheiden.

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ildiko
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BeitragThema: Re: Nervenwasseruntersuchung   Do Jun 16, 2011 12:57 pm    © ildiko

Ist die Sicherheit höher, wenn schon Symptome vorliegen?

Wie gefährlich und schmerzhaft ist so eine Untersuchung?
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BeitragThema: Re: Nervenwasseruntersuchung   Do Jun 16, 2011 1:38 pm    © Admin

Liebe Ildiko

Die Punktion an sich ist meist nicht schmerzhaft. Es kann aber vorkommen das danach, über Tage hinweg unter massiven Kopfschmerzen gelitten wird. Muss zwar nicht, aber da reagieren Menschen nun mal sehr unterschiedlich.

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jellyamber
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BeitragThema: Re: Nervenwasseruntersuchung   Do Jun 16, 2011 1:55 pm    © jellyamber

Ich bin mittlerweile gegen die Nervenwasseruntersuchung.
Sie ist nur noch einmal eine Bestätigung für eine Diagnose,
die schon steht, wenn der Arzt sich mit Demenzen auskennt
und was in der Regel in einer Facharztpraxis für Neurologie
oder in einer Memory-Clinic / Ambulanz der Fall ist.

Bei meiner Ma haben wir es damals machen lassen, obwohl eigentlich zu 99% feststand,
dass sie Alzheimer hat. Es ist kein leichter Eingriff, es tut weh, auch wenn sie eine Periduralanästhesie
bekommen hat - das Spritzen allein ist schon gemein.
Nach der Entnahme sollte sie 48 Stunden liegen, was ihr nicht möglich war,
der Antrieb zu groß, das Verständnis dafür nicht vorhanden.
Ergo - sie hat heftige Kopfschmerzen bekommen.

Alles in allem: Sie hat den Eingriff nicht verstanden und er hat nur bestätigt, was schon klar war
und es war alles andere als angenehm für sie.
Aber wir, die Familie, wollten Sicherheit - jetzt im Nachhinein bräuchte ich sie nicht mehr.
Natürlich fällt es mir im Nachhinein leichter, die Diagnose von damals zu akzeptieren.
Trotzdem wünschte ich mir, ich hätte damals nicht so einen Stress damit gehabt...

Die Entscheidung, ob oder ob nicht ist doch keine leichte.
Ich fürchte, dass ich mit meinem Beitrag nicht gerade dazu beitragen werde.

Liebe Grüße
Jelly


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aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll.

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BeitragThema: Re: Nervenwasseruntersuchung   Do Jun 16, 2011 2:15 pm    © Admin

Liebe Jelly

Wenn schon eine Diagnose eigentlich offensichtlich ist, würde ich ebenfalls nie und nimmer dieser Untersuchung zustimmen, da gebe ich dir absolut recht. Und wenn noch keine Diagnose gestellt werden kann, dann liegt es nach meiner Ansicht eigentlich nur in der Hand der betroffenen Person und nicht bei den Angehörigen.

Ich finde schon das dein Beitrag zu diesem Thema beigetragen hat. Schon alleine desshalb weil auch ein Erfahrungsbericht dazu für viele hilfreich sein kann.

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ildiko
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BeitragThema: Re: Nervenwasseruntersuchung   Do Jun 16, 2011 3:01 pm    © ildiko

Danke für Eure Antworten.

Nach dem MMST müsste die Diagnose eindeutig sein. Aber es ist schwierig für meine Mutter und uns von Alzheimer auszugehen, wenn in den bildgebenden Verfahren nichts ersichtlich nicht. Nur die Symptome sind - mE - eindeutig.

Die Gedächnisambulanz macht soviel ich weiß neben dem MMST auch die LP und MRT, soweit noch nicht vorhanden.

Wie kann man Alzheimer denn feststellen, wenn nicht so? Das Ausschlussverfahren findet auch meine Mutter nicht befriedigend. Auch sie möchte wissen, was sie hat.

Ich wäre auch gegen eine LP, wenn man im MRT etwas sehen könnte.
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