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ormin01 Ist sich am Einleben

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 | Thema: Zukunftsangst ... Fr 02 Dez 2011, 22:09 © ormin01 | |
| Hallo an alle, heute ist mal wieder ein Tag, an dem ich mich "frei" schreiben muss. Seit 4 Wochen falle ich von einem Extrem zum Anderen und ... ein Ende ist nicht abzusehen!! Mutti (81) hat Altersdemenz (inzwischen Pflegestufe II) und lebt eigentlich zu Hause. Pflegeperson ist Vati. Vor ca. 4 Wochen kam nachts ein SOS-Anruf von ihm ... ich hab Angst ... Mama stirbt ... Bin sofort hin. Sie hatte seit Std. Nasenbluten, Kreislauf war mehr oder weniger zusammengebrochen, ständiges Erbrechen. Hab sofort die SMH gerufen und bin auch mit. Nach 2 Wochen KH konnte sie wieder nach Hause. Blutanämie besteht nach wie vor, keiner weiss wodurch. Aber ihr geht wieder recht gut, abgesehen von der Demenz.
Zu Hause war sie jedoch nur 2 Tage. Dann musste ich sie leider wieder ins Seniorenheim geben. Vati hat seit seinem Herzinfarkt Luftprobleme. Also zum röngten, dann Röhre ... es wurde was gefunden, was nicht da sein sollte... also KH (geschätzt 1 Woche).
Letzten Freitag die grausame Gewissheit: Vati hat Lungenkrebs!! Für mich ist eine Welt zusammengebrochen.
Mutti mit dieser schlimmen Krankheit und jetzt auch Vati schwer krank Er ist seit 1 Woche wieder aus dem KH, hatte aber noch einige weitere Tests. Von daher hab ich Mutti noch im Seniorenheim gelassen. Das ständige hin und her wäre für sie unbegreiflich. Bis 21.12. kann ich sie über die Verhinderungspflege da noch unterbringen. Gegen einen Dauerheimplatz wehre ich mich innerlich mit Händen und Füßen, aber welche Alternative habe ich ... ??? Ich bin volltags arbeiten und kann den Job auch noch nicht an den Nagel hängen (52 J).
Ich bin jeden zweiten Tag bei ihr, den anderen Tag bei Vati. Wie soll ich ihr Vatis Krankheit beibringen, wie, dass sie vielleicht immer da bleiben muss??
Morgen holen wir sie übers WE zu uns. Vati kommt am Sonntag für paar Std. zum Kaffee. Ich hoffe, beide verkraften das. Vati ist oft am weinen wegen Mutti, einfach weil er nicht die Kraft hat, sich um sie zu kümmern. Er meint, ich fühle mich wie ein Schuft der sie abschiebt ... aber ich schaffs einfach nicht mehr. Mutti kann eigentlich noch vieles. Brauch nur "bissel" Anleitung und Schubsen. Das größte Problem ist, dass sie innerhalb weniger Sekunden das eben gesprochene/gewesene vergessen hat. Also ständig wiederkehrende (gleiche) Fragen. Oft hilft nur, dass "Problem" zu beseitigen. Fragen nach Blumen gießen: halt 10mal gießen lassen und hinterher das Wasser heimlich wegschütten; mein Pulli ist schmutzig: halt x-mal umziehen lassen und die Pullis dann wieder heimlich in den Schrank usw usw. Sie brauch Hilfe beim sich waschen (bisher PD), ist teilweise inkontinent und alltägliche Dinge (essen kochen, einkaufen ...) gehen auch nicht mehr allein. Naja, aber sie ist ne ganz Liebe :-)
Wie Vatis Zukunft aussieht, wissen wir gleich gar nicht. Noch fehlen die letzten Auswertungen, inwieweit Metastasen vorhanden sind. Knochen + innere Organe sind frei. Ergebnisse Kopf + Lymphdrüsen stehen noch aus. Sein Tumorstatus war letzten Freitag T2N3Mx. So weit ich weiß, steht N3 für betroffene Lymphdrüsen ...
Er will trotzdem OP (falls möglich), Bestrahlung und auch Chemo auf sich nehmen. Er hatte vor 12 Jahren Prostatakrebs, der erfolgreich nur mit Bestrahlung bekämpft werden konnte. Was er jetzt auf sich nehmen will ... ich hab unsagbare Angst, dass er sich "völlig sinnlos" allem aussetzt, also ohne Chance ... er ist schließlich auch schon 80 J. und längst nicht mehr so stark, wie er immer vorgibt.
Ich heule mich jeden Abend in den Schlaf. Letzter Gedanke - meine Eltern. Und früh ähnlich - erster Gedanke - meine Eltern. Ich weiss nicht, wie ich das neben Arbeit, Haushalt und Familie alles schaffen soll. Meine Fam. (Mann 52J + Tochter 28J m. Mann 28J) steht allerdings total hinter mir. Klingt komisch, besser ist vielleicht, sie versuchen stets mich aufzurichten bzw. nehmen mir normale alltägliche Dinge ab. Aber letztendlich ... allein bin ich irgendwie trotzdem, sind meine lieben Eltern, Geschwister hab ich keine. Einzigster wirklicher Lichtblick ist unsere kleine Enkelin 3J.
LG Petra |
|  | | sylvia Spezial-Helfer


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 09:15 © sylvia | |
| Liebe Petra,  mehr kann ich nicht sagen. Achte bitte mal drauf, wo Du die Beiträge reinsetzt, das hier ist nicht der richtige Platz. Alles Gute. LG Sylvia _________________________________________________
Den Schlüssel zum Erfolg kenne ich nicht. Der Schlüssel zum Scheitern ist der Versuch, es allen recht zu machen. B. Cosby
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|  | | Ann Ist hier Zuhause


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 10:32 © Ann | |
| Liebe Petra, ich weiß gar nicht was ich schreiben soll deshalb eine dicke virtuelle _________________________________________________ Liebe Grüße Ann Und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!  |
|  | | ormin01 Ist sich am Einleben

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 | Thema: der richtige Platz?? Sa 03 Dez 2011, 12:23 © ormin01 | |
| wo wär der richtige Platz? Bitte kurze Hilfestellung geben.
Lieben Dank Petra |
|  | | Ann Ist hier Zuhause


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 12:47 © Ann | |
| Liebe Petra,
ich denke in "Demenz allgemein" oder im "Privaten Raum" bist du gut aufgehoben.
_________________________________________________ Liebe Grüße Ann Und aus dem Chaos sprach eine Stimme: Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen. Und ich lächelte und war froh - und es kam schlimmer!  |
|  | | Biggi Spezial-Helfer


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 14:09 © Biggi | |
| Liebe Petra, jetzt bekommt ihr es aber auch knüppeldick  . Lass dich mal  Die richtige Entscheidung zu treffen ist sicherlich nicht einfach. Übereile nichts und überlege, was für alle das Beste ist. Was wäre denn vielleicht mit betreutem Wohnen. Dann könnten sie zusammmen bleiben und hätten eine gewisse Aufsicht. Was dich letztendlich auch entlasten würde. Ich wünsche dir weiter Kraft und Kopf hoch.  LG Biggi Ich denke unsere liebe Ursula wird deinen Beitrag schon verschieben. Kann bei der Aufregung ja mal passieren.  _________________________________________________ --Du magst denjenigen vergessen, mit dem du gelacht hast, aber nie denjenigen, mit dem du geweint hast--
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|  | | Admin Administrator


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 17:32 © Admin | |
| Liebe Petra Das ist schon ganz heftig, was da alles auf einmal auf euch zukommt und entsetzlich schwer damit umzugehen. Der Vorschlag von Biggi mit dem betreuten Wohnen finde ich ist durchaus eine Überlegung wert..... Fühle dich einfach mal ganz lieb  PS: Habe mir erlaubt das Thema zu verschieben  _________________________________________________ Liebe Grüsse |
|  | | palousunny Ist hier Zuhause

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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 17:44 © palousunny | |
| hallo Petra
das ist schon sehr schwer und so viel auf einmal, das tut mir sehr leid für euch.
Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht für die kommende Zeit und schicke dir gute Fedanken.
Alles Gute und lG Janine
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|  | | Küstenkind Neu im Forum

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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Sa 03 Dez 2011, 20:03 © Küstenkind | |
| Hallo Petra, habe mir Deine Zeilen zwei Mal durchgelesen und ich mußte schlucken. Das Schicksal meint es nicht immer gut mit einem, da braucht man sehr, sehr viel Kraft. Die Kraft wünsche ich Dir und nehme Dich gedanklich in den Arm. Auch wenn wir uns nur flüchtig kennen, gehen mir Deine Gedanken doch sehr zu Herzen. _________________________________________________ Liebe Grüße Heidi  |
|  | | Eisi Ist hier Zuhause


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... So 04 Dez 2011, 12:38 © Eisi | |
| Liebe Petra, das ist ein ganz schweres Päckchen, das Du da zu tragen bekommen hast. Wenn Dein Vater sich zu einer Behandlung entschließt, gibt es im Grunde keiner Alternative zu einer Heimunterbringung Deiner Mutter, so schwer diese Entscheidung fallen mag (ich weiß, wie man sich damit quält...) Aber vielleicht ist es für Deinen Vater auch eine Hilfe, wenn er weiß, dass seine Frau gut versorgt ist und er sich, ohne sich um sie Sorgen machen zu müssen, in die belastende Behandlung begeben kann. Es ist ja nicht so, dass sich niemand um Deine Mutter kümmert, aber auch Dein Vater braucht Hilfe, und man kann sich nicht zerteilen, so gern man es auch manchmal möchte. Ihr könnt Deine Mutter jeden Tag besuchen, schöne Stunden mit ihr verleben, aber ohne den Pflegeaufwand betreiben zu müssen. Vielleicht hilft Dir diese Überlegung ein bisschen weiter - ich wünsche es Dir. Fühl' Dich von mir virtuell in die Arme genommen...  |
|  | | ormin01 Ist sich am Einleben

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 | Thema: 2. Advent So 04 Dez 2011, 21:05 © ormin01 | |
| Hallo an alle, vorab vielen vielen Dank für all die lieben Worte. Wir haben ein schönes WE hinter uns, wie schwer es trotzallem war, wurde mir eigentlich erst bewusst, als mein Mann und ich heute Abend wieder allein waren. Bei Mutti war ich oft hin und her gerissen: teilweise war sie fast die "Alte", total vernünftig, einsichtig und hat sich eigentlich an allem beteiligt (Essen kochen helfen, Tisch decken, Wäsche aufhängen usw.). Dann von einem Moment auf den anderen wieder total verwirrt bzw. vergesslich. Sie hat heute früh immer wieder gefragt, warum sie bei uns geschlafen hat, wo Vati ist, wer zu Hause die Hausordnung macht ... Selbst Zettel schreiben hat nichts geholfen.
Am Schlimmsten war die Rückfahrt von uns zum Seniorenzentrum. Sie hat sich tausend mal bedankt, dass sie bei uns sein durfte und sich gleichzeitig genau so oft entschuldigt, dass wir sooo viel Arbeit mit ihr und Vati haben.
Angekommen im Pflegeheim wurde sie echt freudig von anderen Bewohnern begrüßt und wollte sich gleich dazu setzen. Meinte lächelnd, ich hab viel zu erzählen. Wir sind zuerst auf ihr Zimmer (Jacke + Schuhe ausziehen und frische Sachen in den Schrank). Anschließend der obligatorische Zettel: heute ist ... Sonntag, Vati ist ... im KH, er wird ... zwecks Lungenproblemen untersucht, Treppe + Zeitung + Blumen ... kümmert sich Petra.
Dann wollte sie nicht mehr zu den "anderen Rentnern", die nerven mit Fragen und Krankheiten ... Hab gemeint, wir gehen dann eben direkt zum Abendbrot. Also raus aus dem Zimmer und ... sie ist zielgerichtet zu den anderen Frauen. Ich weiss manchmal nicht, wie ich auf gewisse Dinge reagieren soll.
Bei Vati gibts noch nichts Neues, also noch keine näheren Befunde. Wir haben ihn gestern + heute auch zum Kaffee bei uns überreden können. Gestern waren wir auch gemeinsam mit Eltern + unseren Kindern+Enkelin auf dem Weihnachtsmarkt. Hatten zusammen recht viel Spaß, obwohl das Wetter übelst war.
Entschuldigung, wenn mein Text bissel hin und her springt. Aber ich schreibe, einfach, wie ich empfinde ... halt auch ziemlich durcheinander.
Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich meiner Mutsch die Krankheit meines Vaters erklären kann?? Vati selbst hat heute schon von OP, Bestrahlung (wie damals) und Chemo gesprochen. Mutti hat zwar genickt, versteht die Tragweite aber nicht. Einerseits bin ich froh, aber wie soll ich mal erklären, dass Vati schwer krank ist ... vielleicht stirbt. Soll ich sie dann mit ins KH nehmen, darf/soll sie sehen, dass bzw. wie sehr Vati eventuell mal leidet??
LG bis demnächst Petra |
|  | | Küstenkind Neu im Forum

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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... So 04 Dez 2011, 22:32 © Küstenkind | |
| Liebe Petra, es freut mich, daß Ihr einen schönen Nachmittag verlebt habt. Das Verhalten Deiner Mama im Heim ist völlig ok..so spielt es sich bei uns auf der Demenzstation auch immer wieder ab. Ob es Deiner Mama zuzumuten ist, die ganze Wahrheit über die Krankheit Deines Papas zu erfahren, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Da sie z.Zt. sehr tagesformabhängig ist, kann man sicher keinen festen Rat geben-dazu müßte man Deine Mama auch näher kennen lernen. Es gibt doch sicher dort im Heim einen Ansprechpartner ( Heimpsychologe, Seelsorger, PDL, WBL oder Soziale Betreuung) mit denen Du am Besten zuerst sprechen solltest...sie sollten immer ein offenes Ohr für die Sorgen der Angehörigen haben. Wie es letzt endlich bei Deiner Mama ankommt und wie sie es verarbeitet, ob sie es behält oder vergißt und öfter nachfragt, ob sie sich mit ihrem Kummer zurück zieht oder gar nicht darauf reagiert, hängt ganz von dem Stadium ihrer Krankheit ab. Aber Eure Fragen sind bei einem Fachmann in sicheren Händen...denn man sollte nichts überstürzen, denn sie hat im Moment schon viel mit der Umstellung der gewohnten Umgebung zu tun...wie ich lese, macht sie das aber sehr gut und hat sich gut integriert. Für Dich schicke ich noch ein großes Kraftpaket....und denke daran, dass Du nicht allein bist! _________________________________________________ Liebe Grüße Heidi  |
|  | | ormin01 Ist sich am Einleben

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 | Thema: Augen So 04 Dez 2011, 23:23 © ormin01 | |
| Muss mich nochmals kurz melden. Hab eben die Fotos von WE runtergeladen. Ich habe meine Eltern ganz viel fotografiert, auch Mutti allein. Das hat aber nichts mit den Krankheiten zu tun - ich fotografiere allgemein gern. Am Liebsten keine gestellten Fotos, sondern einfach Schnappschüsse.
Was mir beim ansehen heute besonders auffällt: Mutti hat bei uns eigentlich viel gelacht, auch aus vollstem Herzen. Vorallem mit unserer Kleinsten, ihrer Urenkelin.
Wenn ich mir aber die Fotos ansehe, ihre Augen lachen nicht mehr mit ... Der Mund ja, aber nicht die Augen :-(
Ist das typisch bei Alterdemenz??
Danke + LG Petra |
|  | | Admin Administrator


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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Mo 05 Dez 2011, 00:11 © Admin | |
| Liebe Petra Unsere lieben Dementen spühren bis weit in den Krankheitsverlauf hinein ihre Defizit und leiden darunter. Dies löst einerseits oft Angst aus und andererseits, in den meisten Fällen auch Depressionen. Gleichzeitig versuchen sie in vielen Situationen ihre Defizite auszugleichen und dies wird immer mehr zum geistigen Hochleistungssport. In Anbetracht dessen und dem doch recht intensiven Wochenendes, könnte es durchaus möglich sein, das es für deine Mutter zwar sehr schön, aber auch anstrengend war. Zähle ich jetzt mal ihr Bewusstsein ihrer Defizite und dem Dauerversuch diese zu Kompensieren - plus die Müdigkeit des intensiven Wochenendes zusammen, dann kann ich mir gut vorstellen das ihr Mund zwar lachte, weil es für sie sehr schön war, aber ihre Augen dies nicht konnten, weil deine Mutter dazu einfach zu müde war. Auch plötzliche stärkere Verwirrtheit hat oft mit Müdigkeit zu tun. Eine Demenz ist ganz schön anstrengend für unsere lieben Betroffenen und das in vieler Hinsicht  _________________________________________________ Liebe Grüsse |
|  | | beate58 Ist sich am Einleben

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 | Thema: Re: Zukunftsangst ... Mo 05 Dez 2011, 08:00 © beate58 | |
| Liebe Petra, ich handhabe das mit meinen Eltern (Demenz oder einfach "nur" alt) wie früher bei den Kindern. Es wird erzählt was sie verkraften und vor allem wonach sie fragen. Denn auch Kinder stellen nur Fragen, deren Antworten sie auch wirklich verstehen. Wenn bei Deinem Vater noch keine endgültigen Strategien feststehen und er im Moment noch in der Lage ist zwei schöne Nachmittage mit Euch und seiner Frau zu erleben, dann belaste Deine Mutter nicht (auch wenn sie es kurzfristig wieder vergißt, so ist es doch für einen kurzen Moment Belastung). Die Zeit wird Erklärngsbedarf bringen oder auch nicht. LG Beate |
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